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"Dead like me"

~ von Marie Methfessel ~


Die Fernsehserie "Dead Like Me - so gut wie tot" von Bryan Fuller behandelt auf eine skurrile Art des schwarzen Humors das Thema des Todes. In 2 Staffeln mit insgesammt 29 Folgen sowie einen Spielfilm wird das Leben nach dem Tod von der jungen Georgia "George" Lass (Ellen Muth) erzählt. Zynisch, verbittert und schlagfertig erzählt George ihre Geschichte, von ihrer Kindheit bis zu ihrem jungen Tod - und weit darüber hinaus.

Die achzehnjährige George hat ihr Leben bereits aufgegeben und vegitiert nurnoch auf zynischen Wellen weiter. Doch dann begenet sie ihrem Schicksal: Eine herabstürzende Klobrille der Raumstation MIR fällt auf sie hinab und tötet sie. Daraufhin ist ihr Leben aber nicht zu Ende, es beginnt erst: Sie wird zu einer Seelensammlerin (Grim Reaper) der Abteilung "Äußere Einflüsse" (Mord, Selbstmord, Unfälle, usw). Das bedeutet, dass sie durch eine Berührung die Seelen fast Verstorbener vor ihrem gewaltsamen Tod von dem Körper löst, um ihnen die Schmerzen ihres Ablebens zu ersparen. Außerdem sind die Seelensammler für den baldigen und sicheren Übergang in das Licht der frisch verstorbenen Seele verantwortlich. Dies geht so lange, bis sie eine ihnen unbekannte Quote erfüllt haben und von ihrem letzten Toten in ihrer Funktion als Seelensammler ersetzt werden, worauf hin sie weiterziehen können und ihre Ruhe finden.

Die Aufträge für die Seelensammler werden der Truppe jeden Morgen im Waffelhaus mitgeteilt: Sie bekommen von ihrem "Chef" Rube Postets mit den Anfangsbuchstaben des Vornamens des baldigen Verstorbenen sowie dem Nachnamen, dem ATZ (anzunehmenden Todeszeitpunkt) und dem Ort des Geschehens. Oftmals mischen bei den Toden die Gruftlinge mit, kleine, affenähnliche und unsichtbare Monster, die dafür sorgen, dass die Dinge in Gang kommen und die Toten fordern, die das Gleichgewicht von Leben und Tod braucht. George braucht nun Zeit, sich damit abzufinden, sich so mit dem Tod von Menschen zu befassen, gegen ihre Schuldgefühle anzukämpfen und sich in ihrem neuen Leben mit ihrem Alterego Mildred "Millie" Hagen zu behaupten.

Auch Georges Familie hat mit dem Tod des Mädchens zu kämpfen. Georges Mutter Joy leidet unter schweren Depressionen, die sie aber zu unterdrücken versucht, ihr Vater Clancy betrügt seine Frau mit einer seiner Studentinnen, was bald zur Trennung führt, und ihre kleine Schwester Reggie ist überzeugt, dass ihre verstorbene Schwester noch am Leben ist und über sie wacht. Doch auch, wenn alle Reggie dafür für verrückt halten, stimmt es, denn George gelingt es einfach nicht richtig, an ihrem alten Leben loszulassen und besucht ihre Familie hin und wieder.

Dennoch hat George nun auch eine neue Familie: Die Seelensammler. Rube Sofer ist soetwas wie der Chef der Gruppe, der für Ordnung und System sorgt sowie die Aufträge zum Sammeln jeden Morgen anonym zugesteckt bekommt und weiterleitet. Zu der Gruppe gehören auch Roxy Harvey, eine starke und unabhängige Frau, die als Politesse und später als Polizistin arbeitet, und der chaotische und oftmals drogenabhängige Mason, der aber sein Herz am richtigen Platz hat - würde er nicht regelmäßig absoluten Mist bauen. Weiterhin ist die unberechenbare und direkte Betty Rohmer ein Teil der Gruppe, bis sie die Regeln bricht und ihren Aufstieg herbeiführt. Sie wird von Daisy Adair, einer mehr als verwöhnten Schauspielerin, ersetzt, die eine ganze Weile braucht, um von den anderen akzeptiert zu werden.

Während in der ersten Staffel der Hauptfokus darauf liegt, dass George ihre neue Bestimmung akzeptiert, beginnt sie in der zweiten Staffel mit dem Seelensammeln klar zu kommen und sucht nun nach ihrem neuen Platz in dieser Welt, wesshalb sie viel über ihre Vergangenheit als George und ihre Gegenwart als Millie sowie Seelensammlerin grübelt. Der anschließende Film "Dead Like Me: Life After Death" begegnet George vier Jahre nach dem Ende der Serie ein letztes Mal ihrer kleinen Schwester Reggie, der sie sich zu erkennen gibt. Auch muss die Seelensammlercrew in dem Film damit klar kommen, dass Rube seine Quote erfüllte und seine Stellung als der Chef der Gruppe von einem Cameron Kane übernommen wird, der bei der Gruppe mehr als unbeliebt ist.





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Zufallsspruch von "Dead like me"

Joy 4951 Sprüche 28.10.2010 - 22:59   deutscher Spruch Facebook Share
Das heißt, mein ganzes Leben, einfach alles,
alles, was davon übrig ist, sind ein paar Erinnerungen?
Das ist alles, was wir jemals hatten

aus "Dead like me"
Tiefsinniges
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aus Film und Fernsehen, Erinnerung 



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